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Flöße, Hogwarts und Frisuren

Erste Ferienfreizeit im Burgviertel beendet

Am Samstag, dem 29. Juli 2017, ging die erste Ferienfreizeit der Jugend der Kath. Kirchengemeinde St. Marien und St. Servatius zu Ende. 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 8 und 20 Jahren kehrten mittags glücklich und erfüllt ins Burgviertel zurück.

Hinter ihnen lagen 6 Tage voller Spaß und Action, aber auch gemütliche Harry-Potter-Vorleseabende, Grillen und weitere geistliche sowie erlebnispädagogische Highlights. „Für die Jugendarbeit sind Ferienfreizeiten von großer Bedeutung. Sie stiften Gemeinschaft und fördern den Zusammenhalt“, sagt Pfarrer Dr. Wolfgang Picken. Er verspricht sich von der Maßnahme wichtige Impulse für die zukünftigen Aktivitäten der wachsenden Gemeindejugend.

Besonders glücklich über den gelungenen Erfolg der Ferienfreizeit zeigt sich Jugendreferent Benjamin Rennert. Er hatte die Gesamtleitung und organisierte zusammen mit den Jugendleitern die Tage in der Jugendbildungswerkstatt Kell am See „Worauf ich besonders stolz bin, ist die Flexibilität, die mein Team von Jugendleitern aus dem Burgviertel vor Ort gezeigt hat. Das Wetter war zu Beginn der Woche eher schlecht. Da war Ideenreichtum, hohe Motivation und Leistungsbereitschaft unserer Jugendleiter gefordert!“ Mit einem Spielparcours mit Kooperationsspielen, sowie Karten- und Gesellschaftsspielen an den Abenden seien die Stunden gefüllt und gute Stimmung erzeugt worden.

Das Highlight der Woche aber konnte draußen stattfinden: Der Floßbau-Workshop, bei dem Kinder und Jugendliche unter professioneller Anleitung in Kleingruppen je ein Floß zusammenbauen und dann selbst auf dem Stausee ausprobieren konnten. Der letzte Abend wurde als „Bunter Abend“ von den Teilnehmern gestaltet. Eine Modenschau mit Godesberger Haute Couture aus Papier, ein Frisurenwettbewerb mit den Kreationen des Friseurstudios KoSchmiBo, die anhand mehrerer Models bewundert werden konnten, sowie Sketche und Tanzeinlagen sorgten für Unterhaltung und Spaß. Nicht zu kurz kam auch die geistliche Gestaltung. Jeder Tag wurde mit einer Gebetseinheit am Morgen begonnen und am Abend beschlossen.

Wir sehr die Ferienfreizeit den Teilnehmern gefallen hat, bringt die Ministrantin Laura auf den Punkt: „Nächstes Mal müssen wir für 1.000 Tage wegfahren!“ So steht denn auch fest, dass es nicht die letzte Ferienfreizeit des Burgviertels gewesen ist. Im Nächsten Sommer will sich die Jugend wieder auf den Weg machen zu einer Ferienfreizeit wie in 1001 Nacht.